16 Filme – 12 deutsche Erstveröffentlichung – eine Doku über queeres Kino.
Mit der QUEER-Filmreihe 2026 setzen BR, MDR, rbb und WDR erneut ein starkes Zeichen für Vielfalt und Sichtbarkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ab Juni präsentieren die Sender insgesamt 16 queere Filme sowie eine begleitende Dokumentation über queeres Kino. Im Mittelpunkt stehen Geschichten über Identität, Liebe und Selbstbestimmung – jenseits klassischer heteronormativer Erzählungen.
Besonders wichtig ist dabei die Darstellung von Bisexualität, die im Film und in den Medien oft noch unterrepräsentiert oder missverstanden wird. Ein Beispiel liefert der MDR-Beitrag „Little Trouble Girls“: Die junge Protagonistin Lucia entdeckt ihre Gefühle sowohl für ein Mädchen als auch für einen Jungen. Der Film zeigt damit eindrucksvoll, dass sexuelle Orientierung vielfältig sein kann und sich nicht immer in eindeutige Kategorien einordnen lässt.
Die QUEER-Reihe 2026 leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Sichtbarkeit queerer Menschen. Gerade für bisexuelle Zuschauer*innen können solche Geschichten Identifikation schaffen und Vorurteile abbauen. Indem die Filmreihe unterschiedliche Formen von Liebe und Begehren zeigt, macht sie deutlich: Queere Lebensrealitäten sind vielfältig – und Bisexualität ist ein selbstverständlicher Teil davon. Nach der Ausstrahlung stehen die Filme jeweils für 30 Tage in der ARD Mediathek.
