Warum Sichtbarkeit für bi+sexuelle Menschen wichtig ist

Obwohl der „B- Anteil“ in der LGBTQ+-Community oft die größte Gruppe ausmacht, werden bi+ Menschen in Medien, Politik und Öffentlichkeit seltener explizit benannt als schwule oder lesbische Personen. Die Repräsentation ist also unverhältnismäßig.
Studien zeigen, dass bi+ Menschen im Vergleich zu monosexuellen (rein hetero- oder homosexuellen) Personen überdurchschnittlich häufig von Angststörungen, Depressionen und Suizidalität betroffen sind – teils sogar stärker als schwule und lesbische Menschen. Ein Grund dafür ist mangelnder Rückhalt: weniger sichtbare Vorbilder, weniger spezifische Anlaufstellen, mehr Gefühle der Isolation. Deshalb ist es umso wichtiger, wenn wir uns zeigen, z.B. bei CSD Veranstaltugnen. Auch hier waren BiNe – Mitglieder:innen unterwegs und trafen auf ein neues Kleidungs Label:  BiWEEKLY zeigt, wie Personen bi+sexuelle „Sichtbarkeit tragen“ können und auch auf diese Art und Weise sichtbar werden: Ein unabhängiges Label von und für Bi+ Menschen und Allies. Kleidung und Accessories für alle Geschlechter – für Sichtbarkeit, Komfort und eine stärkere Community. Dieses Verbindung von Engagement und Kreativität  verdient Applaus und regt im besten Fall dazu an, sich zu überlegen: wie kann ich mein Bi+Engagement mit meinen ganz persönlichen Fähigkeiten und Stärken verbinden, so dass Bi+ Aktivismus nicht ausbrennt, sondern auch noch Spaß macht und Kreise zieht…

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