BiNe – Bisexuelles Netzwerk e.V.

Bücher & Filme

Passend zum Bi Health Month ist im März 2023 das Buch Konsens ist sexy – Von persönlichen Grenzen und weiblicher Lust von Nadine Primo erschienen. Die Bi-Aktivistin macht sich darin Gedanken über wichtige Themen wie Konsens, Kommunikation, Mehrfachbeziehungen oder das Erkennen und Setzen der eigenen Grenzen – und auch über Bisexualität. Dabei schreibt sie sehr offen über die eigenen Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen. Die präsentierten Fakten sind hilfreich, aber vor allem die vielen persönlichen Schilderungen ermutigen, sich mit den eigenen Erfahrungen, aber auch Verhaltensweisen in den besprochenen Bereichen auseinander zu setzen und sich selbst kritisch zu hinterfragen. Lesenswert für alle Geschlechter.

In Ihrem 2022 erschienenen Buch Bi – Vielfältige Liebe entdecken gibt Julia Shaw einen wissenschaftlich fundierten, aber dennoch gut lesbaren Überblick über das Thema Bisexualität.

Die Bi-Literaturliste

Ulrike und Astrid haben eine umfangreiche Liste mit Literatur zum Thema Bisexualität zusammengestellt und einmal aktualisiert.
(als PDF, 466kb)

Weitere Texte

Das Bisexual Manifesto

Das Bisexual Manifesto aus den frühen 1990ern ist ein Meilenstein des bisexuellen Selbstverständnisses und hat schon damals klar gestellt, dass Bisexualität jenseits der Binaritäten gedacht werden muss – sowohl was sexuelle Orientierung als auch Geschlecht betrifft.

Es wurde ursprünglich als Teil des Editorials der Zeitschrift Anything That Moves veröffentlich. In den hier verfügbaren Ausgaben 1 bis 3 (alle 1991) kann seine Entwicklung nachvollzogen werden. Dieser Text ist heute immer noch so aktuell wie vor 30 Jahren, denn mit vielen der Vorwürfe, denen damals schon deutlich widersprochen wurde, sind wir heute immer noch konfrontiert. Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Zeitdokument in einer deutschen Übersetzung zusammen mit dem Original-Text hier zu veröffentlichen.

We are tired of being analyzed, defined and represented by people other than ourselves – or worse yet, not considered at all. We are frustrated by the imposed isolation and invisibility that comes from being told or expected to choose either a homosexual or heterosexual identity. Monosexuality is a heterosexist dictate used to oppress homosexuals and to negate the validity of bisexuality.

Bisexuality is a whole, fluid identity. Do not assume that bisexuality is binary or duogamous in nature: that we have „two“ sides or that we MUST be involved simultaneously with both genders to be fulfilled human beings. In fact, don’t assume that there are only two genders. Do not mistake our fluidity for confusion, irresponsibility, or an inability to commit. Do not equate promiscuity, infidelity, or unsafe sexual behavior with bisexuality. Those are human traits that cross ALL sexual orientations. Nothing should be assumed about anyone’s sexuality – including your own.

We are angered by those who refuse to accept our existence; our issues; our contributions; our alliances; our voice. It is time for the bisexual voice to be heard.

(Zitiert nach Issue #3, Sommer 1991 von Anything That Moves; Hervorhebungen aus (bis auf Interpunktion) gleich lautendem Text hier: Bi, Pan, and the Insufficiency of Prefixes)

Im Deutschen würde das in etwa so lauten:

Wir sind es leid, von anderen Menschen als uns selbst analyisert, definiert oder repräsentiert zu werden; oder noch schlimmer, überhaupt nicht berücksichtigt zu werden. Wir sind über die aufgezwungene Isolation und Unsichtbarkeit frustriert, die durch die ausgesprochene oder unausgesprochene Erwartung entsteht, man solle entweder eine homosexuelle oder eine heterosexeulle Identität wählen. Monosexualität ist ein heterosexistisches Diktat, das verwendet wird, um Homosexuelle zu unterdrücken und die Existenz von Bisexualität zu verneinen.

Bisexualität ist eine vollwertige, fluide Identität. Geht nicht davon aus, dass Bisexualität zwingend binär oder duogam ist: dass wir „zwei“ Seiten haben oder gleichzeitig mit beiden Geschlechtern involviert sein müssten, um erfüllte menschliche Wesen zu sein. Geht nicht einmal davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Verwechselt Fluidität nicht mit Verwirrung, Verantwortungslosigkeit oder der Unfähigkeit, verbindliche Beziehungen einzugehen. Setzt Promiskuität, Untreue oder unsafe Sexualpraktiken nicht mit Bisexualität gleich. Dies sind menschliche Eigenschaften, die es innerhalb aller sexuellen Orientierungen gibt. Niemand sollte Annahmen über irgendjemandes Sexualität machen, auch nicht über die eigene.

Wir sind verärgert über diejenigen, die sich weigern, unsere Existenz anzuerkennen; unsere Anliegen; unsere Beiträge; unsere Bündnisse; unsere Stimme. Es wird Zeit, der Stimme der Bisexuellen Gehör zu verschaffen.

(Übersetzung von Ralf Eckstein – konstruktive Rückmeldungen und Fehlerkorrekturen erwünscht)

Der Bi-Begriff

Eine Definition von „Bisexualität“ der Bi-Aktivistin Robyn Ochs sagt: 

I call myself bisexual because I acknowledge that I have in myself the potential to be attracted – romantically and/or sexually – to people of more than one sex and/or gender, not necessarily at the same time, not necessarily in the same way, and not necessarily to the same degree. 

Auf deutsch kann man es so verstehen:

Ich bezeichne mich als mich bisexuell, weil ich anerkenne, dass ich mich zu Menschen mehr als eines Geschlechts hinzugezogen fühlen kann, sei es sexuell und/oder romantisch; nicht unbedingt zur gleichen Zeit, auf die gleiche Art und Weise oder in der gleichen Intensität. 

Diesem Verständnis schließen wir uns an. 

Uns ist bewusst, dass dem Begriff bisexuell manchmal unterstellt wird, durch den Wortteil bi einen Fokus auf nur zwei Geschlechter zu legen oder durch den Wortteil sexuell einen Fokus auf sexuelle Anziehung. Durch diese Definition wollen wir deutlich machen, dass wir diesen einengenden Fokus nicht teilen. Wir widersprechen einem rein binären Geschlechterverständnis und sehen Bisexualität als einen umfassenden und inklusiven Begriff. Unser Verständnis von Bi schließt trans* und nicht-binäre Menschen und all diejenigen, die sich nicht in einem binären Geschlechterverständnis einordnen, explizit ein. 

An vielen Stellen nutzen wir auch den Begriff Bi+.

Bi+ wird als Oberbegriff für alle sexuellen Orientierungen verwendet, bei denen eine Person Menschen zweier, mehrerer oder aller Geschlechter sexuell oder romantisch anziehend finden kann. Unter Bi+ fallen z.B. Bisexualität, BiromantikPansexualitätOmnisexualität, Multisexualität und Polysexualität

Die Mitglieder von BiNe bezeichnen sich selbst heute unterschiedlich, je nach sozialem Kontext als bi oder mit anderen Begriffen – oder auch gar nicht. Die Gruppen an den CSD-Demos und -ständen tragen oft mehrere unterschiedliche Flaggen und Bezeichnungen. 

BiNe heißt alle Menschen, die den Vereinszweck unterstützen, willkommen – unabhängig von der Geschlechtsidentität, der sexuellen Orientierung oder den gelebten Beziehungformen.

Offener Brief zur Inklusion von Bi+sexuellen

„Bifeindlichkeit gibt’s gar nicht!“ ist eine Aussage, die man sich als bisexueller Mensch immer wieder anhören muss – häufig auch aus der eigenen LGBTQIA+ Community. Dabei ist genau diese Aussage selbst ein Paradebeispiel von eben jener Bifeindlichkeit, welcher Bisexuelle und andere Menschen, die mehr als ein Geschlecht sexuell und/oder romantisch begehren können (z. B. Omni-, Poly-, Pansexuelle oder biromantische Menschen)[1], ausgesetzt sind.

Im besten Fall wird uns zwar noch zugestanden, dass wir vielleicht auch manchmal von Homo- oder Lesbenfeindlichkeit betroffen sind, aber auch nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen – als könnten wir unsere queere Identität einfach ein- und ausschalten, wie es uns passt.

Und genau da sind wir schon bei einem Aspekt von Bifeindlichkeit – denn ja, es gibt sie wirklich! – nämlich die Unterstellung, wir seien ja gar nicht richtig queer oder wenn überhaupt nur dann, wenn wir in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung sind. Unsere Bisexualität wird uns nur geglaubt, wenn wir sie unter Beweis stellen, und was als Beweis gilt, das würden andere entscheiden und nicht wir selbst. Diese Form von Bifeindlichkeit begegnet uns nicht nur von Heteros, sondern oft auch von anderen Queers, die sich selbst als höhere Instanz wahrnehmen. Die Behauptung, dass es Bifeindlichkeit gar nicht gäbe, ist dabei auch ein Mittel, um sich selbst nicht hinterfragen zu müssen und Kritik abzuschmettern: Denn was es nicht gibt, kann man auch nicht reproduzieren.

Bifeindlichkeit umfasst jedoch nicht nur die Unsichtbarmachung und Negierung von Bisexualität (auch „Bisexual Erasure“ genannt), die wir hier ausgeführt haben. Andere Aspekte sind Vorurteile (Bisexuelle gelten als feige, untreu, promiskuitiv oder unentschlossen), Stigmatisierung (z. B. wird bisexuellen Männern unterstellt, HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten ins Hetero-Umfeld zu tragen) oder die Fetischisierung und Objektifizierung von Bi-Frauen (die Annahme, weibliche Bisexualität sei für männlich-heterosexuelle Fantasien da). 

Internationale Studien zeichnen ein besorgniserregendes Bild: Bi+ Personen haben ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen als homo- und heterosexuelle Menschen[2]. Bisexuelle Frauen werden öfter Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt als Lesben und heterosexuelle Frauen[3]. Im Vergleich zu lesbischen Frauen und schwulen Männern, outen sich bisexuelle Menschen zudem seltener am Arbeitsplatz[4].

Dass im Jahre 2015 aus dem „IDAHOT“ der „IDAHOBIT“ wurde, war somit ein wichtiges Zeichen dafür, dass die LGBTQIA+ Community, zu der wir Bisexuellen ja schließlich gehören, unsere bi-spezifischen Diskriminierungserfahrungen genauso anerkennt und anprangert wie Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit. Mittlerweile wird sogar oft IDAHOBITA genutzt, um auch auf die Feindlichkeit gegenüber asexuellen und aromantischen Menschen aufmerksam zu machen.

Umso enttäuschender ist es dann, wenn queere Organisationen sich ganz bewusst für eine Abkürzung wie „IDAHIT“ entscheiden und somit nicht nur Bisexualität, sondern auch unsere spezifischen Diskriminierungserfahrungen unsichtbar machen. Durch solche Entscheidungen wird der Bi+ Community vermittelt, dass unsere Belange und Erfahrungen (ob positiver oder negativer Natur) selbst in den eigenen Reihen als unwichtig angesehen werden. Hier fehlt uns ganz klar die Solidarität.

Daher sind unsere Forderungen an die gesamte queere Community zum IDAHOBITA, besonders an all jene, die selbst nicht bi+ sind: 

  1. Erkennt an, dass es Bifeindlichkeit gibt und, dass sie sich in Teilen von Homo- und Lesbenfeindlichkeit unterscheidet.
  2. Hinterfragt eure eigenen Vorurteile zu Bisexualität und überprüft euren queeren Aktivismus auf mögliche Bifeindlichkeit.
  3. Macht Bisexualität sichtbar und bezieht bi+ Menschen mit ein, insbesondere dann, wenn ihr den Anspruch erhebt, für die gesamte LGBTQIA+ Community zu sprechen.

Die Unterzeichner*innen dieses Schreibens stehen euch dabei gern zur Verfügung für Nachfragen und Austausch.

Lasst uns gemeinsam gegen Queer-Feindlichkeit kämpfen und nicht gegeneinander. Wir sind eine Community.

BiBerlin e. V.

BiNe – Bisexuelles Netzwerk e. V.

Bi & Friends HH

Bi+Pride

 

[1] Als Sammelbegriff für alle nicht-monosexuellen und nicht-monoromantischen Orientierung verwenden wir die Bezeichnung Bi+ oder Bi Plus.

[2] Sabra L. Katz-Wise, Ethan H. Mereish, Julie Woulfe (Journal of Sex Research 54, 2017): Associations of bisexual-specific minority stress and health among cisgender and transgender adults with bisexual orientation.

[3] CDC. National Center for Injury Prevention and Control (2010): The National Intimate Partner and Sexual Violence Survey.

[4] Boston Consulting Group (2018/2019): Out @ work barometer – The paradox of LGBT+ Talent.

Neue App im queeren Himmel

BiNe stellt neue Smartphone-App vor

BiNe – Bisexuelles Netzwerk e.V. ist auch in der mobilen Welt zuhause. Die App kann sowohl für Android als auch für iOS genutzt werden. Neben den Infos der Homepage gibt es einen Veranstaltungskalender, Kontaktadressen und einen Chatbereich. „Wir wünschen uns mehr Sichtbarkeit und bieten damit unseren Mitgliedern und Interessent*innen eine moderne und unkomplizierte Plattform“, sagt Lisa, BiNe-Vorstand und Initiatorin des Projekts. „Wir verstehen uns als Netzwerk, daher möchten wir möglichst viele Initiativen, Organisationen und regionale Stammtische einbinden um diese Sichtbarkeit zu erreichen.“

Die App ist kostenlos und kann über Google Play und App Store geladen werden. 

Downloadlink (Android + iOS): 

Tag der Bisexualität und Coming-out

Der internationale Tag der Bisexuellen (Bi-Visibility-Day (Bi-Sichtbarkeits-Tag)) ist nicht nur mal wieder ein zusätzlicher Tag für irgendwas, sondern ein wichtiger Tag, um darauf aufmerksam zu machen, dass Bisexuelle immer noch übersehen werden, für nicht existent erklärt werden oder dass dies nur eine Phase sei.

Der 23. September wird seit 1999 weltweit gefeiert (http://www.bivisibilityday.com/), damit Bisexuelle sichtbarer sind und sowohl Heterosexuelle, als auch Homosexuelle erkennen, dass es auf der Skala dazwischen auch noch etwas gibt und sich nicht alle Bisexuellen in eine binäre Schublade packen lassen. Auch für Bi- und Pansexuelle selbst ist es eine Chance, über das eigene Coming-out nachzudenken, anderen Mut zu machen, zu sich zu stehen (Den Coming-out-Day am 11. Oktober gibt es seit 1988 (http://www.coming-out-day.de/).

Denn die eigene Identität von Bisexuellen wird nicht nur von vielen aberkannt: „Bisexuelle gibt es doch gar nicht!“, sondern es ist tatsächlich schwerer Bisexuelle zu erkennen: Knutschen zwei Frauen auf der Straße, denken alle, es wären Lesben. Knutschen zwei Männer, heißt es: schwul. Bei einem gemischten Pärchen: heterosexuell. Aber alle sechs könnten auch bisexuell sein.

Aber gibt es denn überhaupt so viele Bisexuelle? Gerade junge Menschen ordnen sich auf der Kinsey-Skala oft nicht bei absolut heterosexuell oder absolut homosexuell ein: z.B. 43% in Großbritannien (https://yougov.co.uk/news/2015/08/16/half-young-not-heterosexual/), auch wenn nur wenige das Wort „bisexuelle“ dafür in den Mund nehmen. In Deutschland sind es 39% junge Menschen (vgl. kommende BiJou 31 – http://www.bine.net/bijou). Bei einem Bi-Workshop von Robyn Ochs in Hamburg (http://www.bisexualitaet.org/2016/07/robin-ochse-workshop-gegen-biphobie-in-hamburg/) sortierte sich auch nur 1 von 10 homosexuellen Teilnehmer_innen bei absolut homosexuell ein, der Rest auf dem Kontinuum.

Warum ist das denn überhaupt so wichtig? Liebe, Sexualität und eine eigene Identität sind für die meisten Menschen wichtig. In vielen Studien zeigt sich, dass Bisexuelle häufiger Gesundheitsprobleme haben, seltener geoutet sind und sich häufiger ausgeschlossen fühlen (siehe z.B. die Bi-Jugend-Studie aus den USA: http://www.hrc.org/youth-report/supporting-and-caring-for-our-bisexual-youth).

Deswegen setzt sich BiNe ein für:

  • Respekt und Anerkennung von Bi+sexuellen,
  • das Mitnennen von Bi+sexuellen bei LSBTIQA*-Aktionen,
  • mehr konkrete Aufklärung über Bi+sexualität in Schulen,
  • stärkere (häufig wird das Wort bi+sexuell gar nicht benutzt) und ausgeglichenere Medienpräsentation (nicht alle Bi+sexuelle sind z.B. polyamor, stark sexualisiert, extravagant gekleidet, auch wenn daran nichts verkehrt ist),
  • Unterstützung von Coming-outs Bi+sexueller.

 

Vielfalt statt Einfalt

Presseerklärung zur Kundgebung am 24.1.2015 in Hamburg

BiNe – Bisexuelles Netzwerk e.V. unterstützt das Hamburger Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ und kritisiert scharf die Bemühungen der Organisation „Besorgte Eltern“, den Sexualunterricht in Kita, Kindergärten und Schulen zu stoppen.
BiNe hat sich immer für (sexuelle) Aufklärung eingesetzt, gerade damit Grenzen akzeptiert werden, aber auch Liebe unabhängig vom Geschlecht wertgeschätzt wird. Dies wird auch weiterhin Ziel von BiNe e.V. bleiben.

Das Ziel der „Besorgten Eltern“, Kinder zu schützen, verfehlen sie nicht nur, sondern kehren es sogar um. Wer keine Aufklärung (bereits im Kindergarten) betreibt, öffnet Tür und Tor für sexuellen Missbrauch.

Denn nur, wer über Wissen verfügt, kann sich Hilfe holen oder sogar selbst wehren.

BiNe distanziert sich auch von der einseitigen Berichterstattung zu Gendertheorien. Zitat der „Besorgten Eltern“: „Stop zu der Genderbewegung, die unseren Kindern weis machen will, sie müssten sich ihr Geschlecht selber aussuchen“. Diese Unterstellung ist absurd und einfach falsch.

Des Weiteren werden pauschal Ängste geschürt, dass Kinder durch Sexualkunde unterrichtende Lehrer_innen über Gruppensex und Sexspielzeug informiert würden und dabei die Schamgrenze der Kinder bzw. der Eltern überschritten und die Kinder indoktriniert würden.

BiNe unterstützt eine von klein auf altersgerechte Aufklärung über Lebens- und Liebens-Vielfalt – insbesondere auch die von Regenbogenfamilien.

BiNe setzt sich gegen Diskriminierung in jeder Form ein und wünscht sich, dass jedes Kind/jeder Jugendliche in seiner individuellen sexuellen Selbstbestimmung unterstützt wird – unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung.

Aktuell unterstützt BiNe das Hamburger Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ mit der Kundgebung am 24.1.2015 (www.vielfalt.hamburg).

Comics

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Wir danken Addi Keil für die Erlaubnis, seine Comics zu verwenden! Der hirnfrost-Verlag hat den Vertrieb leider eingestellt, aber vielleicht sind die Comics noch antiquarisch zu erstehen:

Keil, Addi: Biester
ISBN: 978-3-8311-1814-4

Elaschi, Kim und Addi Keil:
Biester 2 – Sodom & Gomorrha
ISBN: 978-3-8330-0484-1

Buch-Rezensionen in Bijou-Ausgaben

Es gibt im BiJou 34 einen Artikel zu Bi- und Pansexualität in der Belletristik (S. 5-9).
„Erwachsen“ von Jasper Nicolaisen auf S. 23,
„SUBATOMIC“ von Marielle S. Smith und Sine Mairi Ni Ailpin auf S. 26,
„Die neun bunten Königinnenreiche – queere Märchen nicht nur für Kinder“ von Frank Thies aus S. 23-28,
„PoMoSexuals: Challenging Assumptions About Gender And Sexuality“ von Carol Queen und Lawrence Schimmel auf S. 30-32,
„In einer Person“ von John Irving auf S. 27-28,
„Ein Frühstück zu dritt” von Bärbel Schlender und Erhard Söhner auf S. 23-25.

Die Bi-Moviethek

Frank ist für diesen Bereich verantwortlich. Schreib ihm gern via Kontaktformular für einen Austausch zu dem Thema.

Eine lange Liste von Filmen und Serien mit bisexueller Thematik und/oder bisexuellen Charakteren gibt es unter der IMDB: International Movie Data Base.

Im BiJou gibt es immer wieder Rezensionen:

    die Serie "You Me Her" auf S. 32-33
    die Serie "The Bi-Life" auf S. 16
    die Serien „The Orville“ und „Carnival Row“ auf S. 12-13
    Serie „The Chilling Adventures Of Sabrina“ auf S. 20-22
    Webserie „Odyssee Berlin” und Serie „Crazy Ex-Girlfriend“ auf S. 13-14 und S. 25
    Serie „Sense8“ auf S. 21-22
    Serie „Transparent“ auf S. 37-39
    Film „Kissing Jessica Stein“ auf S. 32
    Filme „Drei“ und „Puccini For Beginners“ auf S. 31-32
    Film „Kaboom!“ auf S. 8-9
    Serie „Torchwood“ auf S. 41-43
    Film „The Dreamers“ auf S. 29-31,
    Filme „Swingers – Ein unmoralisches Wochenende“ und „Ibiza Dream – Free Your Mind“ auf S. 55-58,
    Filme „Goldfish Memory“, „Chasing Amy”, „Einsam, Zweisam, Dreisam”, „Tipping The Velvet” und weitere auf S. 37-39.

    Ältere Filme zum Thema Bisexualität:

    A – G

    • 8 Frauen
    • Eine Affaire zu dritt
    • Aimée & Jaguar
    • Basic Instinct
    • Brokeback Mountain
    • Bound
    •  
    • Chasing Amy
    • Chill Out
    • Cowboys & Angels
    • Drei von ganzem Herzen
    • Eating Out
    • Einsam Zweisam Dreisam
    • Goldfish Memory
    • Grande Ecole

    H – P

    • Hamam
    • Heavenly Creatures
    • Head In The Clouds
    • Henry & June
    • Heimliche Spiele
    • Eine Hochzeit zu dritt
    • Ibiza Dream – Free Your Mind
    • Kiss Me Again
    • Kissing Jessica Stein
    • Krampack
    • Ein Mann für zwei
    • Meeresfrüchte
    • Mulholland Dr.
    • No Ordinary Love – Lust und Laster in L.A.
    • Nowhere
    • Oi! Warning
    • Pourquoi Pas!
    • Priscilla – Königin der Wüste

    S – Z

    • Sex Monster
    • She Hate Me
    • Shortbus
    • Sommersturm, Swingers – Ein unmoralisches Wochenende
    • Studio 54
    • Tipping The Velvet
    • Total Eclipse
    • Die Träumer
    • Thirteen
    • Too Wong Foo
    • Tropfen auf heisse Steine
    • Velvet Goldmine
    • Wilde Nächte (Les Nuits Fauves)
    • Wild Things
    • Wir
    • Y Tu Mamá También – Lust For Life
    • You I Love

    TV-Serien mit bisexuellen Rollen:

    • 24, Babylon 5
    • Buffy
    • Caprica
    • Der Denver-Clan
    • Desperate Housewives
    • H.E.X.
    • House
    • Krod Mandoon
    • Picket Fences
    • Sex In The City
    • The L-Word
    • Torchwood
    • Twilight Zone (3. Fassung)
    • Xena
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