BiJou

Über das BiJou

Das Bisexuelle Journal ("BiJou“) ist seit 1994 die Mitgliederzeitung des Vereins BiNe e. V. und informiert rund um das Thema Bisexualität.

Drei Ausgaben

Geschichte und Erscheinungsform

Im Oktober 1994 erschien die erste Ausgabe der Mitgliederzeitung noch unter dem Namen „bix“. Ab der 4. Ausgabe (Juli 1995) nannte sich das Heft „BiJou“ (Bisexuelles Journal). Bis zur 13. Ausgabe (Oktober 1997) erschien das Heft alle 3 Monate. In der Folgezeit erschien das Heft viel seltener und sehr unregelmäßig.

Im April 2001 erschien Ausgabe 17 mit aufwändigem Layout und einer motivierten neuen Redaktion. Der große versprochene Aufbruch mit neuen Ausgaben hielt allerdings nur bis zur zweiten Ausgabe (Ausgabe 18).

Jahrelang wurde es eher ruhig um die Mitgliederzeitung, bis im Juni 2006 wieder einmal neuer Wind wehte: Frank übernahm alleine die Redaktion und Martin das Layout. Seitdem erscheinen 1-2 Mal im Jahr weitaus dickere Ausgaben (52-64 Seiten) mittlerweile auch im DIN-A4-Format und in Farbe mit vielen Bildern und Fotos.

Die Auflage beträgt aktuell 1000 Exemplare, dazu kommen zwei Online-Versionen (ein PDF-Dokument und HTML). An einer englischen Online-Version wird gearbeitet.

Die aktuelle Ausgabe ist BiJou 31 bzw. die Sonderausgabe zu BiNe e. V.
Das BiJou erhält man als Mitglied automatisch per Post, man kann sie aber auch über die Website von BiNe e. V. bestellen, bei ausgewählten Buchläden oder auf Straßenfesten wie beim CSD erwerben.

Mitarbeitende

Die BiJou-Redaktion veränderte sich öfter in den Jahren seit der ersten Herausgabe: Die Redaktion bestand 2001 aus neun Mitgliedern: Angelika, Hartmut, Karsten, Maik, Marta, Peter, Roman, Thomas und Wijnand. Bei Ausgabe 19 gab es nur einen Redakteur: Christoph. Seit 2006 (Ausgabe 20) teilt sich Frank als Redakteur die Aufgabe mit Martin als Layouter. Seit 2011 ist auch wieder Christoph mit bei der Redaktion dabei, 2013-2017 Mara, seit 2015 Jessica.

Hartmut, Arnd und Frank setzen die Online-Text-Version um. Dazu kommen natürlich freie Mitarbeitende wie Artikelschreibende, die teilweise direkt von Frank angesprochen werden, teilweise von alleine etwas schreiben, und ZeichnerInnen wie z. B. Lithi beim Titelbild von bijou 22.

Artikel

Die Thematik, Art, Qualität und der Umfang der Artikel in dem BiJou variiert stark. Es gibt

  • politische Themen,
  • theoretische Auseinandersetzungen,
  • auch Gender-Studies,
  • Berichte aus aller Welt,
  • Berichte aus verschiedenen Bi-Gruppen,
  • Berichte von den BiNe-Treffen,
  • Interviews mit Bisexuellen,
  • Kurzgeschichten,
  • Film-, Musik- und Bücher-Besprechungen,
  • Lustiges wie Horoskope
  • u.v.m.

Die meisten Artikel beziehen sich natürlich direkt oder indirekt auf Bisexualität, aber auch verwandte Themen wie Polyamory, Homosexualität, Transgender, Intersexualität, BDSM, Sex an sich finden Platz.

Das bijou 20 enthielt eher eine Vielzahl von kürzeren Artikeln, eine theoretische Auseinandersetzung, ob nicht jeder Mensch bisexuell sei, nahm aber einen großen Platz im Heft ein.
Das bijou 21 führt die neuen Bi-Interviews ein und präsentierte einige Fotos der Fotoworkshops auf den BiNe-Treffen.

Das Titelthema von bijou 22 war Yaoi, Schwulen-Manga, Mangas von und für Frauen, des weiteren gab es das Thema „Bisexualität und Kirche“.

Ab bijou 23 wurde das Format von DIN-A5 auf DIN-A4 geändert. Das Titelthema lautete „Bisexualität in Afrika“, aber auch über das ZEGG als Lebensgemeinschaft wurde berichtet, da es 2009 dort ein Treffen gab. Weitere Themen: Emos, die bisexuelle Oper „Der König Kandaules“, Träumer – im Film oder Theater?

Das bijou 24 schließlich berichtet ausführlich über die Bi-Con 2010 in London. Weitere Artikel: Bisexualität in Indien, Bi-Aktivistin Robyn Ochs, neues Bi-Symbol?, Bi-Asexualität, die Serie Torchwood, Die queere Femme, Swingerclubs.

bijou 25 hat einen Berliner Schwerpunkt. Es ging aber auch um Bisexualität im Judentum. Auf dem Titelblatt ist das jüdische Museum in Berlin abgebildet.

BiJou 26 ist eine Sonderausgabe zu 20 Jahre BiNe - Bisexuelles Netzwerk e. V. Ab jetzt schreibt sich BiJou mit zwei großen Buchstaben. Es gibt einige Interviews mit BiNe-Mitgliedern. Aber auch BDSM ist Thema. Und es geht um Politiik.

Das Titelthema von BiJou 27 ist der Bi-Film "Kaboom". Es gibt zwei weitere Interviews. Und die ersten 18 Bi-Quiz-Karten erscheinen. Außerdem: Was tun gegen Homosexuellenfeindlichkeit?

In BiJou 28 wird die Bi-Community "Liebe-Leben-Leute" vorgestellt, es gibt eine Rezension von John Irvings "In einer Person" und den Filmen "Drei" und "Puccini For Beginners". Außerdem wird bisexuelle Unsichtbarkeit in einer Umfrage untersucht.

Das Telefon auf BiJou 29 hat zwei Gründe: das Interview mit Domian und das neue Beratungstelefon von BiNe. Außerdem geht es um Girlfags, den neuen Bi-Stammtisch in Bamberg und zwei verstorbene Bi-Aktivisten.

BiJou 30 hat das Titelthema Polyamory. Darüberhinaus erfährt man etwas über bisexuelle Pädagogik, Bisexualität auf den Philippinen, die YouGov-Studien, wie viele Bisexuelle es gibt, und um die TV-Serie "Transparent".

2016 kam kein reguläres Heft heraus, sondern eine Sonderausgabe des BiJous zur Vorstellung des Bisexuelles Netzwerks. Die Sonderausgabe soll als Ersatz einer Broschüre dienen. Die meisten Artikel sind aus alten Heften, am Anfang gibt es aber ein Vorwort, ein paar Interviews bisexueller Menschen und ein paar bisexuelle Fakten.

2017 kam BiJou 31 heraus: Die EuroBiCon 2016 in Amsterdam war das Titelthema. Weitere Themen: YouGov-Studie aus Deutschland, Bisexualität im Iran, verschiedene Bi-Treffen und CSDs, Rezension des Buches "PoMoSexuals".

Und spätestens im Dezmeber soll BiJou 32 erscheinen: Es geht um das neue Bi-Treffen im Süden Deutschlands, die Workshops mit Bi-Aktivistin Robyn Ochs in Hamburg, die Zufriedenheit Bisexueller, das Konzeptseminar von BiNe und die TV-Serie Sense8.

Zusätzlich hat 2017 das Sozialministerium in Schleswig-Holstein eine Bi-Broschüre herausgebracht:
Echte bisexuelle Vielfalt im Norden.

Copyleft-Logo Die erste Fassung dieses Textes wurde von Frank verfasst, er steht (mit Ausnahme der Bilder) unter der GNU Free Documentation License.
Hier die GNU-FDL im Textformat (englisch).

Der hier verwendete Text basiert auf der Version vom 31.03.2007, später erweitert, stark erweitert am 31.10.2017.

 

Seitenanfang ↑